Bericht 2014

Da Anfang 2014 kein Schnee kam und die Temperaturen eher wie im Frühling waren, begann die neue Radsaison bereits im Jänner. Nicht nur die üblichen Verdächtigen (Heli und Fritz) sondern unser Gigant „ Peter“ nahm dies zum Anlass, seinen Trainingsrückstand den er sich in den letzten Jahren aufgebaut hat, zu reduzieren.

Anfang März ging es bereits zur Sache. Immer wieder kam es mit Heli, Peter, Edi, Ernst, Horst und Fritz zu Ausfahrten. Auffallend: Gigant „ Peter“ war bereits gut in Schuß, ständig gab er Gas!!! Hinsichtlich auf unsere geplante Südtirolreise Anfang Mai war der Trainingseifer für manche im März und April sehr groß. Eines war jedoch im Vorfeld klar ersichtlich.

„ Heli ist und bleibt unser Kapitän!“ Auch die gute Frühform von „Peter“ konnte dies nicht ändern.

Achtung! Nur einer konnte das vielleicht in Frage stellen. Unser „ Lami“ hat sich auch für Südtirol angemeldet. Man hörte und staunte – jeden Tag in den Bergen unterwegs, den ganzen Winter tägliches Training am Hometrainer……… kann er der neue Kapitän werden? Alle waren gespannt….

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Um den 1. Mai ging es für 4 bis 5 Tage nach Auer in Südtirol. Anita und Heli, Sieglinde und Fritz, Franz und Alex, Karl war auch dabei und die beiden Giganten „ Peter und Lami“

Fast alle waren gut angekommen. Wo blieb Lami??? Hatte er am erste Tag bereits einen Rückstand!!

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Ohne Damen ging’s gleich los. Anita und Sieglinde machten eine kleine Kalterntour.

Tourenguide Fritz führte die Gruppe nach Bozen. Hinauf nach Mölten. ca. 1000 HM in einem durch. Alle kamen leicht durch, nur einer nicht „ Lami“ vielleicht übertrainiert oder war es doch die weite Anreise?? Im ersten Teil des Aufstieges war Peter sein Begleiter, im zweiten Teil war Fritz derjenige, der sich viel Zeit genommen hatte Lami nach Mölten hoch zu bringen. (Regen, Hagel, Unterstellen, Brille vergessen……..)

Gott sei Dank – Einkehr und Stärkung!!

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Anschließend ging es hinunter nach Terlano – weiter nach Eppan und wieder leicht hoch nach St. Pauli. „Nun zog Karl Lami hoch…“ Bei Regen ging´s nach Kaltern.

Wo ist LAMI und Heli? Hatten beide die schwere Tour nicht verkraftet? Etwa verfahren???

Oder suchten sie die leichtere Variante??

Der Rest unserer Gruppe kam leicht durchnässt beim Hotel in Auer an.

Wo ist LAMI und HELI?

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Spätestens jetzt wussten alle, dass von LAMI die Schauergeschichten seiner Trainingsvorbereitung, nicht stimmen konnten. 900 km am Hometrainer waren doch zu wenig!!

Endlich waren sie da. Beide mussten Vitamin B (Bier) zu sich nehmen. 90 km und ca. 1600 HM

Am nächsten Tag – ca. 100 km und 1000 Hm waren geplant. Ohne Sieglinde und Fritz, jedoch mit Lami. Wetter nicht gerade erfreulich, Grau in Grau. Mit Heli gab es kein zurück. Auch Dauerregen über 50 km lang, konnten der Gruppe nichts anhaben. Nur einer: Lami war fix und fertig!!

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Tag 3.

Lami konnte nicht mehr. Pause war notwendig! Das Wetter wurde immer besser. Sonnenschein!!! Sieglinde und Fritz machten eine kürzere Tour.

Für alle anderen ging´s auf den Mendlpass – Gampenpass – Lana – Kaltern – Auer.

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100 km 1600 hm.

Zwischendurch wurde auch Andrea mit Gatte aufgenommen. Mit Anita zwei Damen in der heutigen Gruppe.

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Jetzt kam die Stunde für Peter. Seit vielen Jahren vor Karl auf einen Pass, in den Fall der Mendlpass – der totale Wahnsinn! Nebenbei machte er auch Franz und Alex zur Schnecke!

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Ja, Ja, so ist der Peter.

Und Fritz,was machte er! Lag er bereits am Pool? Ganz und gar nicht. Nach der schönen Ausfahrt mit Sieglinde 60 km 600 Hm machte er sich nochmals auf die Socken…….

Auffahrt nach Cavalese über die 18%ige steile Rampe Richtung Truden. 40 km 1100 HM.

Tag 4. Herrentag.

Heli, Karl, Peter, Alex, Franz und Fritz machten sich auf um den Karrerpass zu bezwingen.

Anfahrt über 30 km lang, durch Bozen und weiter Richtung Klausen. Im kleinen Ort Prato Isarco ging´s los. 30 km langer Anstieg mit ca. 1300 Hm war angesagt. Heli und Peter kamen gleich zur Sache. Alex, Franz, Karl und Fritz fuhren hinterher. Nach der Hälfte der Strecke, durch die herrliche Umgebung (Fotos) konnten sich Karl und Fritz nach hinten absetzen.

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Die lange Auffahrt war für Fritz nicht gerade positiv. „Scheiße“ alle anderen waren bereits oben. Aber nicht nur Fritz war leicht angeschlagen, sondern Franz ging´s auch nicht gut!

2 Bier/Cola sowie ein Apfelstrudel und Müsli´s war Doping pur.

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Nach der kurzen Rast am Karrerpass ging´s Richtung Bozen ca. 1000 Hm bergab nach Ponza Nova. In Ponza Nova kam das aus für Franz. Er und Alex nahmen den etwas leichteren Weg über Deutschnhofen und hinunter nach Auer.

Für die anderen gab es nur einen Weg, und der ging über den Lavazepass. 900 HM, 14 % und diese Gerade, wo ist die erste Kurve??? Für Heli kein Problem. Aber für Karl, Peter und Fritz eine zusätzliche Schinderei!

Oben angekommen ging´s gleich bergab nach Cavalese und weiter nach Auer.

Einkehr im Gastgarten bei 22 Grad. 125 km und über 2300 HM

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Tag 5.

Schöner Ausklang bei herrlichen Wetter. Gemeinsame Fahrt (Antia, Sieglinde, Heli, Peter, Karl, Fritz) Richtung Bozen über Kaltern nach Tramin und weiter nach Auer.

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Nur Heli ging´s zu langsam: Er machte einen Abstecher auf den Mendlpass.

Anschließend Heimfahrt nach Marchtrenk.

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Im Mai und Juni war das Wetter für unsere Mo-Mi Ausfahrten gar nicht so schlecht. 4 bis 6 Burschen. Oliver kam immer Montags. Wenn das Wetter mitspielte, wurde auch der Freitag zu einem Radtag. Meistens Fritz und Peter. Wenn unser Gigant dabei war, gab er Stoff. Leidtragende Ernst, Horst und andere!

Mitte Juni fand die erste Tagesausfahrt statt. Mit dabei die Mayrbrothers Heli, Karl und Peter. Franz, Horst und Fritz. Tourenguide Peter zeigt uns einige Wege nach Andorf und zurück.   120 km 1200 HM

Bei Schönwetter ging´s im Juli weiter. Unsere Ausfahrten wurden immer schneller. Für Ernst leider immer ein Qual. Erholung angesagt. Meist nur einmal pro Woche dabei.

Einer kam heuer öfter „ Lami“ Nur das „Gwand“ passt immer noch nicht! Urlaubszeit, Franz hatte einen Radunfall, Hans war bis dato noch nie hier und Horst ging lieber laufen.

Augustwetter auch nicht so gut, daher nur geringe Teilnahme an den Ausfahrten.

Trotz dieser Umstände war am 15.August der zweite Tagesausflug geplant. Zum Glück spielte den ganzen Tag das Wetter mit. Mittlere Temperatur und kein Regen. Was will man mehr!!!!!! Heli, Karl, Peter, Lami, Ernst, Edi, Fritz, Horst, Dietmar sowie Anita und Gabi.

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Die Fahrt ging um 09.00 Uhr los und führte über Ottensheim, das Rodltal hinauf. In Waxenburg nach Helfenberg weiter nach St.Stefan, Guglwald

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und hinunter zum Moldaustausee. Noch immer Sonnenschein bei der Einkehr am See.

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Leichte Probleme bei Edi. Schaltseil gerissen. Mechaniker Heli war zur stelle.   Nur mehr zwei Gänge. Jammer-Jammer. Jedoch bei der Heimfahrt fährt Edi wie aufgezogen.

Vom See wieder nach Guglwald, ab nach Vorderweißbach. Auf Nebenstraßen nach Bad Zell, Gramatstetten, Ottensheim und zurück nach Marchtrenk.

Einkehr bei Peter seinen „besten Wirt“!!

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150 km 2100 HM

Ende August viel Wetterpech. September ging´s mit den Ausfahrten besser.

Am 04. Oktober fand unsere Abschlusstour auf`s Hochberghaus statt. Erfreulich war die Teilnahme. 16 Personen nahmen sich Zeit. Heli, Karl, Peter, Oliver, Ernst, Fritz, Edi, Lami, Didi, Anita, Barbara, Gabi, Andrea und 3 Gastfahrer Christian, Fritz und Gerald.

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Mit leichten Nebel und nur 10 Grad ging`s beim Ufermann los. Über Schleißheim, Blindenmarkt, Ried i. Traunkreis nach Pettenbach. Der Alm bei Scharnstein entlang und mit`n Hintertür`l nach Grünau – Einstieg Hochbergstraße. Kurze Endkleidung und ab zum Aufstieg.

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ca. 6 km lang 600 Hm und bis zu 18% steil „ so eine Sau“ Jedoch oben wartete die Sonne!

Nach ca. 30 min. kam Heli als erster an. Wenig später Edi unsere Berggämse. Nach 35 min. waren Karl, Peter und Fritz oben. Einige Zeit später war Barbara, gefolgt von Gabi auch oben. Schlusslicht Anita und Lami.

Alle haben es geschafft!

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Pause!!!

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ca. 13.30 Start für die Rückfahrt. Schnell noch ein paar Fotos und hinunter ins Tal. Von Grünau den R11 nach Viechtwang, Pettenbach, Eberstallzell nach Wels. Weiter den Traunuferradweg nach Marchtrenk. Da passiert`s. Andrea übersah ein Wurzelwerk und schon lag sie da. Kurzer Schock aber nicht`s passiert.

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Einkehr wiederum in der „Moserbachstube“(Lieblingswirt von Peter, womöglich wegen der Provision?!?). 125 km 1700 HM

Somit war die Heurige Saison vorbei. Glaubt ihr wirklich! Nein, man sieht Heli und Fritz noch immer fahren. Auch unser Gigant „Peter“ sitzt mit dem Radlgwand beim Wirten, ob er gfahr`n is weiß keiner!

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Was war sonst noch los:

Heli kann es nicht lassen. Wiederum ein neuer Rekord beim Einzelzeitfahren in der Grünau über 42 Schnitt, Was soll das!!!

Unser Triathlet Edi hat in Podersdorf seine Bestmarke um ca. 10 Min. unterboten. Obwohl er ständig auf Urlaub war. Kroatien, Podersdorf, Kreta, Teneriffa usw. Neue Trainingsmethode, das müssen wir auch ausprobieren.

Karl wie immer ruhig und gelassen. Jeweils 3 mal im Frühjahr, Sommer und Herbst am Start . Jedoch bei allen Ganztagsausfahrt immer dabei.

Franz hat es heuer schwer. Keine Zeit zum Radfahren. Mehrmals den Job gewechselt. Dann fährt er einmal alleine und schon Sturz. Zum Schluß war er eigentlich nicht mehr zu erreichen. Vermutlich die Hosen voll!

Hans hat sich eigentlich viel vorgenommen. Wo weiß man nicht……. Nur 4 mal anwesend!

Horst hatte im Frühjahr seine Hochform. Meist dauerte diese nur 1 Stunde lang, dann ging`s den Bach hinunter. Seine Anwesenheit wurde immer weniger bis gar nicht mehr! Wo war er? Aha vermutlich beim Laufen. Training- Training für`n Marathon in Frankfurt. Keine Zeit gefunden. Was war los mit ihm?

Unser Ernst hatte es nicht leicht. Wie gesagt ein Naturtalent! Jedoch seine Vorbereitung stimmt nicht ganz. Zwar ist er ständig auf Trainingslager, nur immer bei den falschen…… Wachau, Wien, Thailand, Südsteirische und vieles mehr. Ob das noch gut geht! Meist an Montagen anwesend. Gab alles. Bis kurz vorm „Speib`m“. Die nächsten Tage brauchte er Pause.

Fritz unser Schreiber: Immer unterwegs und immer dabei. Auch heuer wieder die meisten KM von allen. Leider gab es ein großes Problem. Peter unser Gigant hatte die Nase vorne! Welch eine Schande!!! Das sollte nicht mehr passieren. Bei der letzten Ausfahrt auf das Hochberghaus war die Rangordnung wieder hergestellt. Schön!!

Gigant II Lami wie im Bericht ersichtlich, ist er mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet. Hometrainer und immer wieder Hometrainer, welch ein Erfolg. Leider in die verkehrte Richtung! Mit dem Mundwerk ist er besser. Trotzdem großes Lob. Viele Ausfahrten mitgemacht. Mehr als Karl, Horst, Hans und Franz!

Gigant I „ Peter“ Seine Form ein Wahnsinn!! Viele reden von seiner Besten überhaupt. Wie wir wissen, hatte er bereits im Jänner mit dem Training begonnen. Jeden freien Tag (er hat ja genug) am Rad!! Dann auch noch Gewichtsverlust bis zu 6 kg. Hochform und das zeigte sich. Bei jeder Ausfahrt nahm er auf alle Rücksicht!!! Nein, immer wieder Attacke, bis die Schwächeren mürrisch wurden. Er sagte sich: „Was die mir in den letzten Jahren angetan haben, dass bekommen sie schnellstmöglich zurück“!! Auch mit dem Mundwerk hält er sich nicht zurück. So kennen wir Peter.

Aber wir glauben die Wahrheit zu wissen. Jetzt wo er frisch verheiratet und vermutlich auch Zuhause so lästig ist wie beim Radfahren, hat Gudrun ihn immer wieder vor die Türe gesetzt und so kam es zu diesen vielen Alleinfahrten. Und was sollte Peter sonst so machen….. ins Wirtshaus gehen..? Nein dann lieber auf´s RAD. Und womöglich war auch kein Essen am Tisch, daher der große Gewichtsverlust. Ja, Ja Peter, wir wissen wo von wir alle reden!!!

OLIVER

war im Frühjahr jeden MO bei der Gruppe. Unser Jüngster, somit auch der Schönste! Immer mit einer tollen Raddress unterwegs. Sogar seine Frisur (aerodynamisch) stimmt zu seinem Outfit.


Sprüche der Saison:

Edi: „ jetzt fahrt`s wieder soweit, i muss ja nu hamfahr`n….“

Gigant II. Lami: „ gema Regi fahr`n…. „

Ernst: „ der Peda, des macht er immer mit Absicht…“

Ernst: „ heit hätt i mi fast angspiebm….“

Gigant I. Peter: „ Jeder kau mit mir um ein Bier fahr`n, habt`s e koa Sock`n….“

Fritz: „Peda immer der selbe Wirt….“

Allen viel Spaß beim Wintertraining!!!!

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